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Lederfett

Lederfett oder richtig Imprägnieren

Sicherlich kennen Sie auch unseren Beitrag zum Thema: Leder imprägnieren. Die weitergehende Frage, die sich dann spontan stellt, ist womit Sie imprägnieren können oder sollten.

Werfen wir mal einen Blick auf das Althergebrachte: Lederfett

Nun, Lederfett wird seit Menschengedenken im Bereich Nässeschutz bei Leder eingesetzt.


Nur woraus besteht Lederfett und was bewirkt es?

Wie schon der Name vermuten lässt ist einer der Hauptbestandteile Fett. Fett, Wachse, Silikone und andere Zutaten.

Und jetzt einmal Hand aufs Herz, würde Sie sich so etwas zur Pflege auf die Haut auftragen?

Ich glaube kaum.


Und was bewirkt Lederfett?

Bei den modernen Lederarten, den Chromoberledern (80% aller weltweit produzierten Leder), ist Lederfett eher überflüssig und sinnlos als vorteilhaft.

Ein Fett setzt sich immer in der Pore ab, verstopft sie also, was die Atmungaktivität unmöglich macht , also zu der sogenannten geschlossenen Imprägnierung führt.

Ebenfalls wird so jede noch so teure Membrane, wie man sie oft bei hochwertigen Straßenschuhen oder im Outdoor-Bereich finden kann, sinnlos und überflüssig macht, da die Wasserverdampfung, also das Ableiten von Feuchtigkeit aus dem Schuh verhindert wird. Ein Ergebnis also das man riechen kann.

Zu den anderen Inhaltsstoffen werde ich später im Glossar noch eingehen.

Nur seien Sie versichert, auch diese Stoffe haben mit Lederpflege eher wenig am Hut.

Was aber den wenigsten unter Ihnen bekannt sein dürfte, ist der Fakt das häufiges fetten die Wasserdurchläßigkeit nicht unterbindet sondern eher fördert, also genau das Gegenteil von dem bewirkt, was Sie bewirken wollten.


Vor- und Nachteile von Lederfett

Es gibt eine Reihe von Nachteilen, zu den oben genannten, die Lederfette anheim haben. Einige werde ich Ihnen gerne erläutern.

Faktor Zeit:

Das Arbeiten mit Lederfetten ist sehr zeitintensiv. Sie müssen über kurz oder lang, egal ob sie wollen oder nicht, das Leder von dem Fett und dessen Rückstanden befreien. Sie müssen also das Leder abseifen.

Im Anschluss an die Trockenphase kommt der eigentliche Arbeit: Das Einfetten.

Umständlich unmodern, schmutzig kommt diese Arbeit daher, wo Sie mit Lappen bewaffnet, nerv raubend und äußerst zeitintensiv sich quälen dürfen.

Faktor Staub

Das Ergebnis habe ich schon oben hinreichend erläutert, hinzu kommt noch die Freude über der festklebenden Staub, den man wiederrum nur durch Zeit raubende Nacharbeiten entfernen kann.

Faktor Rückfetten

So, Sie haben sich also aufgemacht, Ihre Ledermöbel mit Fetten zu Pflegen.

So weit , so gut.

Nur stellen Sie sich bitte folgendes Szenario vor: Gestern gefettet und heute Abend kommt der Besuch.

Ihre Gäste werde sich früher oder später auf Ihre Ledermöbel setzen, um so in entspannter Runde zu plaudern und das Eine oder Andere gepflegte Getränk und das Essen zu sich zu nehmen.

Solange Ihre Gäste sitzen, wird es keinerlei Probleme geben, diese beginnen erst just im dem Moment, wo Jemand aufsteht.

Oh je, wie schaut die Garderobe aus?

Die gesamte hinter Partie der Garderobe des oder der Gäste weist Flecken, Verfärbungen und Fettablagerungen auf. Ob das für die entspannte Atmosphäre von Vorteil sein könnte, wage ich stark zu bezweifeln.

Oder ein anderes Szenario, indem Sie Ihre Ledergarderobe pflegen und sich anschließend auf ein Stoffpolster setzen.

Oder ein anderes Szenario, in dem Sie die Ledersitze in Ihrem Auto fetten und anschließend, ohne das überziehen von Blaumann & Co., sich mit Ihrer gehobenen Sommergarderoben, in ein geparktes, von der Sonne aufgeheiztes setzen.


Warum ist das so?

Die Inhaltsstoffe eines Lederfettes können zu einmal nicht zu 100% in das Leder einziehen. Es werden sich also bei jedem fetten Stoffe auf dem Leder ablagern, die zu Verunreinigungen führen müssen.

Und seien Sie versichert, auch die Damen und Herren, die Ihnen weiß machen wollen, man müsse nur mehr nacharbeiten, um das Rückfetten zu vermeiden, haben das Rad nicht neu erfunden.

Und die Vorteile?

Sind weniger Freizeit, verunreinigte Garderobe, Schweißfüße, nasse Füße Vorteile?

Nein!

Und auch wenn ich mich noch so sehr anstrenge würde, und wenn ich noch so lange auch im Internet stöbern würde, einen Vorteil kann ich beim besten Willen nicht erkennen.

Lassen Sie also bitte das Lederfett da wo es gut und sicher steht: Im Regal des Einzelhandels.

Und sehen Sie es mir bitte nach, das ich am Ende dieser Ausführung nur milde über das gute alte Lederfett lächeln kann, denn ich weiß womit ich meine Leder zu pflegen habe und ich weiß genau warum wir, vom Team mr-shoe-shine, seit Jahren Ihnen etwas in die Hand geben können, was genau das Gegenteil von dem voran gegangenen Text bewirkt: MAGIC-GENIAL.

mr-shoe-shine - Wir lieben und leben Lederpflege!

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